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Papantla und El Tajin
In Papantla (tropenort) haben wir eine wunderschöne Stätte besucht, mitten im Urwald. El Tajin liegt etwa 15km ausserhalb von Papantla. Mit einem überdimensionierten Bus gings in rasantem bis höllischen Tempo über Holperpisten zum Tajin.
Da die Busabfahrtsorte nicht wirklich beschildert sind, und Camillo nicht allzu viele Leute fragen mag, warteten wir eine Stunden am falschen Ort auf den richtigen Bus. Vom Hunger getrieben liefen wir in Richtung Hotel zurück und assen in einem schmuddeligen Restaurant 5 Tacos Differentes mit unbekannten Fleischzutaten (ja auch mit Kutteln, die hat Camillo gemampft, ohne böse Folgen!). Wir waren schon soweit und wollten uns ein “teueres” Taxi für 60 Pesos leisten, als dann doch noch ein Bus vor diesem Restaurant rochelnd vorfuhr.
El Tajin ist wunderbar im Urwald versteckt. Ringsum das Gelände wuchern Bananen, Palmen und vieles mehr. Ein Zaun ist hier nicht nötig, die Ranken tun ihren Dienst. Nach der Erkundung des Geländes konnten wir noch einer überteuerten “Voladores”-Show beiwohnen. Dabei sind fünf Männchen auf einem grossen Mast, 4 davon mit Seilen angebunden. Der 5te ist mit Flöte und Trommel ausgestattet und Tanzt gefährlich oben rum. Nach einigen Darbietungen wird das Sitzgestellen in Drehung versetzt und die 4 Angeseilten baumeln langsam mit dem abwickelnden Seil herunter (attencion mas pericoloso
), das wars dann.
Rückfahrt mit doppeltem Tempo auf nasser Strasse
Transport
Die Mexikaner lieben es Auto zu fahren. Sie kurven stundenlang durch die Stadt in einem leeren Taxi auf der Suche nach potenziellen Kunden. Am besten stehen sie dabei noch im Stau und können mit den Ladeninhabern gemütlich ein kleines Schwätzchen halten.
Im Gegensatz zu China können sich hier deutlich mehr Leute ein Auto leisten, auch ausserhalb der grossen Städte. Die beliebtesten Marken sind der Reihe nach VW (der grüne Taxi-Käfer), Chevrolet (man schaut hoch zu den USA), Nissan (Taxi autorizado) und Ford. Laut unserem Reiseführer wurden die VW-Käfer bis 2003 in Puebla (nahe Mexiko Stadt) produziert, entsprechend viele sind davon anzutreffen. Ebenso beliebt sind, für alle die das nötige Geld besitzen, riesen Ami-Schlitten, welche nicht ganz in das Bild der nostalgischen Städchen passen will.
Ebenso spannen wie die Autos sind die Strassen. Autobahnen gibt es kaum, die meisten Überlandstrassen sind breite zweispurige Pisten. Wird es hügelig, wie auf dem Weg von Tlaxcala nach hier (Papantla) schleicht eine lange Schlange von (sehr wahrscheinlich überbeladenen) Lastwagen den Hang hoch. Auf der anderen Seite preschen die gleichen Wagen mit gefährlich hoher Geschwindigkeit die Strecke runter. Mit Leitplanken wird sparsam umgegangen, nur an den kritischen Stellen in den Aussenkurven eingesetzt.
Doch im Erstklassbuss mit dröhnendem Fernseher und weicher Federung merkt man von dem nicht allzu viel
Tropen
Inzwischen sind wir von Mexico-City abgereist.
Nach einem eintägigen Zwischehalt in Tlaxcala sind wir 7 Stunden mit dem Bus vom Hochland in die Tropen herabgekuft. Bettina wurde schlecht
Jetzt sind wir auf der Such nach einem Bus zum El Tajin, einem der vielen indianischen Tempel, die in Mexiko so herumstehen.
schwitzschwitz b & c