La piscine
Laut Internet gibt es ein Schwimmbad ganz in der Nähe der Uni. Nach kurzem Fussmarsch angelangt konnte ich, wahrscheinlich meines Accents wegen, ohne nachfragen vom reduzierten Anwohnerpreis profitieren, 2 Euros. Drinnen angelangt suchte ich zuerst einmal vergebens nach etwaigen Garderobenschränken. Da Kabinen zu Haufe ungenutzt rumstanden entschied ich mich halt doch umzuziehen. Umständlich mit Kleidern, es ist ja Winter, folge ich einem andern Badbenutzer zur Vestière. Zwei Damen nehmen einem da die Kleider entgegen, nur nacht Vorweisen des Eintrittbillets. Obwohl man nun nur rund 10m vom Eingang entfernt ist. Um dieses Stückchen Papier besser zu finden legte ich vorläufig alle Kleider auf den Tresen. Etwas entnervt machte die Dame mir klar, dass dies so nicht gehe, akzeptierte meine Entschuldigung, dass ich das erste mal hier sei jedoch mit einem Schmunzeln und hielt mir einen “Kleiderbügel” hin. Nun ein Kleiderbügel für alles, Schuhe, Hosen, Hemd und Jacke gehört da drauf. Abgegeben erhält man ein leicht feuchtes Band mit Nummer entgegen. Weiter zur Dusche mit praktisch vorgewärmtem Wasser aber fehlender Ablage für Shampoo oder ähnliches. Das Bad ist getrennt durch eine grosse Rutsche in eine Plansch- und einen Schwimmbereich. Das Wasser schmeckt lau und ist etwas Trübe jedoch gut geeignet zum Schwimmen. Beim rausgehen sollte ich eigentlich schon alles Begriffen haben, jedoch erlaubte ich mir die Kleider am Tresen vom Bügel zu nehmen, was natürlich noch zu früh war – verwunderte Blicke. Erst beim Verlassen der Kabine sehe ich links und rechts vom Eingang die Kleiderbügel hängen
– fürs nächste mal. Beim zurück gehen bemerke ich noch die Beachbar mit Blick auf den Pool. Noch ganz im Stil der späten Siebzigern eingerichtet kann man da an der Bar sitzen und ins Blaue starren.
A la prochaine.
wää gruusig die badi,aber di schribstil isch super- mi dünkt e legoflanze sigi es geeignets botanischs objekt für di
)
cony
2010-10-12 um 08:29