Anders
Nach einer guten Woche in Lille bemerke ich langsam die Unterschiede zum Berner Alltag.
- Kinder haben keine Schulsäcke aber mini/micro Rollköfferchen (gibt’s auch mit Blinkrädchen)
- und die Kinder werden praktisch ausnahmslos von Eltern hingebracht, am liebsten mit dem Auto
- Morgens im Büro wird man mit Händedruck begrüsst
- An der Kasse lässt man sich keineswegs stressen, zuerst wird gemütlich eingepackt danach gezahlt.
- In Nordfrankreich wird nicht nur Baguette gegessen, im Gegenteil, die Auswahl an (vorgeschnittenen) Spezialbroten ist beindruckend
- In Frankreich gibt’s keine EC Karten, das Teil heisst hier Carte Bleue und funktioniert nicht im Ausland
- Sind in Frankreich Ferien dann läuft gar nix mehr, denn praktisch Alle verreisen hier, möglichst gen Süden
An den allabendlichen Radau von nebenan hab ich mich nun schon gewöhnt (meisten Fussballmatch und junge Männer in den höchsten Lagen kreischend und lachend). Mit meinem bescheidenen Kochgeschirr, eine Pfanne, Schnitzer und Rüster, ein Suppenteller, Besteck lässt sich schon fast ansenhlich (mit zwei n, wusst’ ich nicht
) kochen.
Anbei meine Legobüropflanze – jeden Tag aufs neue.
