Arrivée à Lille
Bis jetzt habe ich die Pariser Metro immer sehr geschätzt doch ich muss sagen mit übermässig viel Gepäck läuft’s sich nicht so gut in den engen rolltreppenlosen Gängen. Dank äusserst grosszügig bemessenen 1.5h Umsteigzeit hat sich die Verspätung von 20min nicht gross bemerkbar gemacht. Angekommen am Gare du Nord hiess es mal wieder unter hunderten von anderen Reisenden warten bis die Gleisnummer berechnet wurde. Anscheinend geht das nur bis 10min vor Abfahrt. Jedenfalls gab’s genügend zu beobachten. Da war die Frau die sich lauthals über das SNCF Personal bei der unbeteiligten Pralinenverkäuferin beschwert, der vermeintlich Stumme der sich mit Pfiffen Zigaretten ergattert oder die zahlreichen Militärs die ziemlich bewaffnet nacht dem Terroristen fanden. Auch wurde wiederholt darauf hingewiesen sein Gepäck tunlichst nicht alleine zu lassen, es würde sonst zur Sicherheit aller entfernt.
In Lille sollte’s mit der Metro weitergehen, doch leider funktionieren die Ticketautomaten am neuen TGV Bahnhof nur mit Münz. Kurzerhand wurde mir die erste Fahrt von einer Frau spendiert, merci! Bei der Wahl für die Unterkunft wurde mir das modernere Gebäude nahegelegt, was ich auch brav befolgte. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass ich dabei die Wahl hatte zwischen 60ern und späten 70ern
was die folgenden Fotos aus meinem Zimmer verdeutlichen.
In der ersten Woche schneite es verhältnismässig viel was zwar mit maximal 5cm Schnee nicht wahnsinnig viel ist, aber dennoch genug um den Verkehr in Lille durcheinander zu bringen. Die folgenden Fotos sind zu Beginn meiner Jogging-Runde geschossen. Die erste Runde startete ich mitten in der Nacht aufs Grat los in den Wald. Am Ende des Lac du Heron verlief ich mich irgendwo im Dickicht und endete in einer Sackgasse, zurück ging’s dann etwas weniger Wild auf Quartiersträsschen.












